SALEWA MS RAPACE GTX Herren Trekking Wanderstiefel Grau 0408Grey/Yellow

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  • Obermaterial: Leder
  • Innenmaterial: Textil
  • Sohle: Gummi
  • Verschluss: Schnürsenkel
  • Absatzhöhe: 3 cm
  • Absatzform: Flach
  • Materialzusammensetzung: Obermaterial:LederFutter und
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Wörterbuch

Wiederaufbau und Zentralisierung in der frühen Bundesrepublik

Die Entwicklung und der Bau von Luftfahrtzeugen waren laut dem am 29. April 1946 verabschiedeten alliierten Kontrollratsgesetz Nr. 25 verboten, und die Forschung unterlag der alliierten Kontrolle. Erst mit den Pariser Verträgen vom Mai 1955 endeten die Restriktionen. Spätestens aber mit der Freigabe des Baus von Segelflugzeugen im Juni 1951 setzten vielfältige Aktivitäten zum Wiederaufbau der Luftfahrtforschung in der Bundesrepublik ein. Die deutschen Länder, insbesondere Bayern, Württemberg-Baden (später: Baden-Württemberg), Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen lieferten sich einen wahren Wettlauf um die Luftfahrtforschung, und dies mit dem Ziel, dadurch die Voraussetzungen für die Ansiedlung von Unternehmen der Luftfahrtindustrie zu schaffen. Sie galt vielen Politikern als Zukunftstechnologie und Motor des Wiederaufbaus generell.

Bayern hatte durch die Verlagerung der Forschungszentren in den Süden Deutschlands in der Endphase des Krieges günstige Voraussetzungen, um diesen Wettlauf für sich zu entscheiden. Die Treuhänder für das Vermögen der als eingetragener Verein nach wie vor existierenden Deutschen Versuchsanstalt für Luftfahrt hatten sich zunächst vergeblich darum bemüht, den Vereinssitz nach Bayern zu verlegen. Ab 1951 fanden sie im fachlich zuständigen  Wirtschafts- und Verkehrsministerium  und auch bei  Ministerpräsident   Hans Ehard  ( CSU , 1887-1980, Ministerpräsident 1946-1954 und 1960-1962) offene Türen vor. Im Mai 1952 beschloss der  Bayerische Landtag , den Wiederaufbau der Luftfahrtforschung am Standort Oberpfaffenhofen finanziell zu unterstützen und damit die "Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt" zu beauftragen. Das "Flugfunk-Forschungsinstitut Oberpfaffenhofen" wurde als rechtlich eigenständige Einrichtung aufgelöst und in die "Deutsche Versuchsanstalt für Luftfahrt" integriert. Am 28. Oktober 1955 nahm diese in Oberpfaffenhofen ihren Betrieb auf.

Parallel dazu bildete sich am Flugplatz München-Riem ein zweiter Standort in Bayern aus. Im August 1953 wurde die "Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug" wiedergegründet. Die Staatregierung setzte alle Hebel in Bewegung, um sie in der Konkurrenz mit Baden-Württemberg und Hessen für Bayern zu gewinnen. Gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium verfolgte sie das Interesse, die Zersplitterung der Segelflugforschung in mehrere konkurrierende Gesellschaften durch deren Konzentration in München-Riem zu verhindern. Als das Bundesverkehrsministerium einen Zuschuss von 150.000 DM bereitstellte, sagte Bayern umgehend zu, die jährlichen Betriebskosten zu übernehmen. Im April 1954 ging die "Deutsche Forschungsanstalt für Segelflug" am Flugplatz Riem in Betrieb.


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